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Ungewöhnliche Premiere beim Schützenfest

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Auch in diesem Jahr fand an Pfingsten wieder das traditionelle Schützenfest des Schützenvereins Niehorst statt. Bei bestem Wetter über das gesamte Wochenende hinweg war die Vorfreude auf das Fest groß und die Vorbereitungen liefen bereits Wochen zuvor auf Hochtouren. An dieser Stelle gilt allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern und Sponsoren ein herzlicher Dank. Ohne ihren Einsatz wäre ein solches Fest nicht möglich.



Das Schützenfest begann traditionell am Freitagabend mit dem Kränzen für die noch amtierende Kaiserin Manuela Brinkmann und ihren Prinzgemahl Markus Brinkmann. Bei guter Stimmung und bester Versorgung durch den Thron wurde wieder ein prächtiger Kranz gebunden und gemeinsam auf das bevorstehende Festwochenende angestoßen.



Am Pfingstsamstag lud das Kaiserpaar anschließend zum traditionellen Kaiserinnen-Abholen ein. Bei Bratwurst, kühlen Getränken und vielen guten Gesprächen stieg die Vorfreude auf die kommenden Programmpunkte. Nach einer kurzen Busfahrt zum Ellernhagen setzte sich der Festzug in Bewegung. Dort wurde zunächst die politische Delegation aufgenommen, bevor am Ehrenmal in Niehorst den Gefallenen der Weltkriege gedacht wurde. Nach der Kranzniederlegung führte der Weg – natürlich nicht ohne einige Verpflegungsstationen – zurück zum Schützenhaus. Dort wartete bereits ein reichhaltiges Kuchenbuffet auf die Schützinnen, Schützen und Gäste.


Anschließend begann das traditionelle Vogelschießen. Die Insignien und Flügel fanden schnell neue Besitzer und sorgten für beste Stimmung am Schießstand (Zepter - Patrick Joecks, Apfel - Udo Vogelsang, Krone - Christian Schrewe, Linker Flügel - Gertrud Wierum, Rechter Flügel - Lars Schröder). Doch als es um die Königswürde ging, zeigte sich ein Trend, der mittlerweile viele Schützenvereine in der Region beschäftigt: Es fand sich kein Kandidat und keine Kandidatin für den entscheidenden Schuss auf den Vogel.



So wird der Schützenverein Niehorst erstmals in seiner Vereinsgeschichte ein Schützenjahr ohne Regenten erleben. Natürlich bedauern wir diese Entwicklung, sehen sie jedoch als Herausforderung, die viele Vereine derzeit gleichermaßen betrifft. Die Gemeinschaft innerhalb unseres Vereins bleibt davon unberührt. Gerade in solchen Situationen zeigt sich der starke Zusammenhalt, der unseren Verein seit vielen Jahren auszeichnet. Gemeinsam werden wir auch dieses besondere Schützenjahr gestalten und blicken optimistisch nach vorne. Die Hoffnung und Zuversicht sind groß, im kommenden Jahr wieder eine neue Majestät proklamieren zu können und in den gewohnten Festablauf zurückzukehren.



Der Sonntag begann mit einem gemütlichen Beisammensein am Schützenhaus. Bei bestem Wetter, kühlen Getränken und vielen guten Gesprächen ließen Vereinsmitglieder und Gäste die Ereignisse des Vortages Revue passieren. Außerdem wurden die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen Preisschießens geehrt.



Am Nachmittag stand dann das Schießen um die Jugendkönigswürde auf dem Programm. Ben Krümpelmann zeigte dabei eine beeindruckende Leistung und sicherte sich sämtliche Insignien des Jugendadlers. Schließlich gelang ihm auch der entscheidende Schuss auf den Vogel, sodass er sich verdient zum neuen Jugendkönig des Schützenvereins Niehorst krönte.



Im Anschluss an das Jugendschießen wurde der Kaiserehrenpreis übergeben. Außerdem nutzte der Verein den festlichen Rahmen, um langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Schützenverein zu ehren.


Wie es sich in Niehorst gehört, wurde auch an diesem Abend noch ausgiebig gefeiert. Trotz der besonderen Situation rund um die unbesetzte Königswürde war das Schützenfest wieder ein gelungenes Wochenende voller Gemeinschaft, Tradition und guter Stimmung.



 
 
 

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